come diventare traduttore

Wie wird man Übersetzer – Die 4 Säulen der Übersetzung

Einführung: Übersetzer und Übersetzungen

Wie wird man Übersetzer? Diese Frage wird uns oft gestellt und manchmal lässt sie uns schmunzeln. Tatsächlich hören wir oft Sachen wie:

– Ich habe einen Freund/Verwandten der perfekt 3 Sprachen spricht, kann ich ihn euch vorstellen?
– Von Übersetzungen kann man doch nicht leben, jetzt gibt es automatische Übersetzer (!)
– Ich benutze keine CAT Tools, sondern Word und Google Translator (!)
– Ich muss eine Quittung ausstellen. Was bedeutet das?
… und andere Sonderheiten dieser Art.

Mit diesem Artikel möchte ich einigen falschen Mythen über Übersetzungen widersprechen und alle Eigenschaften (die „Säulen“) unterstreichen, die aus einem Sprachprofi einen professionellen Übersetzer machen und ihm oder ihr erlauben, von Vollzeit-Übersetzungen zu LEBEN.  Bevor wir zu den 4 Säulen der Übersetzung gehen, würde ich gerne auf die oben genannten Fragen eingehen.

Fragen zur Übersetzung
Unwahrscheinliche Fragen zur Übersetzung

Genügt es, eine Sprache zu beherrschen, um Übersetzer zu werden?

Sprache perfekt zu kennen, um Übersetzer zu werden
Nein, es genügt nicht eine Sprache perfekt zu kennen, um Übersetzer zu werden!

Absolut nicht. Die Kenntnis einer oder mehrerer Fremdsprachen bedeutet nicht, das eine Person auch in der Lage ist, einen Text korrekt in seiner Heimatsprache zu erstellen. Ich habe bewusst „Heimatsprache“ gewählt, weil es meines Erachtens sehr riskant ist, in andere Sprachen als seine eigene zu übersetzen, da die Ausdrucksfähigkeit eines ausgebildeten Muttersprachlers niemals mit der einer Person, die eine Sprache als Erwachsener erlernt hat, vergleichbar ist. Es ist ja schon schwierig genug, jemanden zu finden, der sich gut in seiner eigenen Sprache ausdrückt, stellt euch vor in einer fremden! Deshalb sollte jeder, der sich dem Beruf des Übersetzers nähern möchte, über 3 Fähigkeiten verfügen: Kultureller Background, durch zahlreiche Lektüren in verschiedenen Bereichen, die Fähigkeit, in korrekter und flüssiger Weise zu schreiben und eine unbegrenzte Neugier, neue Dinge kennen zu lernen..

Während die ersten beiden Fähigkeiten über die Zeit gepflegt werden müssen und nicht sofort erlernbar sind, kann die Dritte, nämlich die Neugier, dank Erfahrung und Verständnis der spezifischen Terminologie eines Bereiches immer weiter angereichert werden.  Im Modul Terminologie unseres Kurses Translate for Life erklären wir deshalb ausführlich, wie man einen neuen Bereich erschließen und die gesamte, spezifische Terminologie, die für eine Übersetzung benötigt wird, finden kann. Mit dieser Fähigkeit „in der Tasche“ könnt ihr euch auf die aufregende Reise in die Welt der Übersetzungen machen!

Kann man von Übersetzungen leben?

als Übersetzer wirklich verdienen
Kann man als Übersetzer wirklich verdienen?

Die Tätigkeit des Übersetzers ist dieselbe eines jeden Freiberuflers in jedem Bereich, sie setzt die die Erstellung eines eigenen „Images“ und der eigenen Glaubwürdigkeit voraus und bringt die Suche nach neuen Kunden und, letztendlich, die Verhandlung mit sich. Was viele für selbstverständlich halten, ist das die Aufträge dann von alleine kommen, ohne sich groß darum kümmern zu müssen!
Es benötigt wirklich einen großen Einsatz, um sein eigenes Kunden-Portfolio zu erstellen und dabei akzeptable Preise anzubieten (und nicht alle wissen, welche diese sind), während man am Anfang hart arbeiten und seine Kunden an den richtigen Stellen suchen und finden muss (spezialisierte Webseiten, Arbeitsangebote, Gruppen auf Facebook und vieles mehr). Im Modul Kundensuche unseres Kurses Translate for life finden sich viele Anregungen und Ratschläge. Wenn man sich mit Ausdauer einsetzt und den richtigen Ratschlägen folgt, kann man bis zu 3.000-4.000 € netto pro Monat verdienen (kein Scherz, ein Beispiel dafür ist der Unterzeichnete!), all dies von zu Hause über E-mail auf dem Handy oder unterwegs mit dem Laptop. Außerdem sind die automatischen Übersetzer noch dermaßen minderwertig, das keine seriöse Firma ihre Webseite oder sogar einen rechtlichen Vertrag diesen „Monstern“ zur Übersetzung anvertrauen würde Ihr könnt beruhigt sein, dieser Beruf wird noch lange leben!

Kann ich ohne jegliche Mittel arbeiten und trotzdem Übersetzer werden?

Instrumente für den Übersetzer
Instrumente für den Übersetzer: Diese Unbekannten

Zuallererst muss man verstehen, um was es bei diesen Instrumenten geht! Natürlich sind die ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen, Wörterbücher, Internetseiten und Glossare, aber diese sind selbstverständliche Hilfsmittel, die jeder Sprachmittler (oder auch nur kaufmännische Arbeiter auf internationaler Ebene) haben sollte. Sie haben aber nichts mit den Mitteln zu tun, die die Übersetzung wirklich unterstützen, und zwar die sogenannten CAT Tools (Computer Assisted Translation, bzw. computerunterstützte Übersetzung). Diese Instrumente erlauben, alles was man übersetzt hat zu speichern, spezifische Glossare einzufügen und eine kohärente Terminologie beizubehalten, nicht nur für die zu bearbeitende Übersetzung, sondern auch in den nächsten Monaten und, hoffentlich, Jahren. Ihr braucht nicht jedesmal das Rad neu zu erfinden: ein übersetzter Begriff kann durch einen Klick wieder gefunden werden und ähnliche Sätze werden automatisch vorgeschlagen, so dass ein solider „Corpus“ von wieder verwertbaren Übersetzungen aus sichererer Quelle entsteht (die Quelle seid ihr!).
In der Welt von heute, wo Schnelligkeit, Kohärenz  und Qualität unerlässlich sind, ist es nicht vorstellbar, als professioneller Übersetzer zu arbeiten, ohne ein CAT Tool zu benutzen, Trados Studio zum Beispiel, das von 90% der Agenturen weltweit benutzt wird. Um mehr über die CAT Tools zu erfahren, könnt ihr den folgenden Artikel durchlesen: https://www.diction.ch/it/cat-tools-und-maschinengestuetzte-uebersetzung/. Man hört nie auf zu lernen, was?

Wie sieht die Bezahlung meiner Übersetzung aus?

Quittungen und Rechnungen Uebersetzer
Quittungen? Rechnungen? Diese Unbekannten…

Viele frischgebackene Übersetzer (aber oft auch erfahrene Sprachmittler, wenn sie ihre Steuerregelung ändern müssen) glauben, das nach der Arbeit das Geld von alleine kommt, wie durch Zauber. Hingegen muss man oft ein Dokument erstellen, Quittung oder Rechnung, das die getane Arbeit bestätigt und dem Auftraggeber die Zahlung ermöglicht. Genau wie im Supermarkt der Kassenbon! In eurem Fall stellt ihr erst die Quittung aus und dann werdet ihr bezahlt, aber das Prinzip ist dasselbe.

Seid ihr in der Lage, eine Quittung auszustellen? Oder eine Rechnung? Was bedeutet eine Umsatzsteuernummer-ID zu beantragen? Tatsächlich ist alles sehr viel einfacher und schneller als es aussieht, aber man muss unbedingt einige grundsätzliche Dinge dazulernen. Im Modul Suche nach neuen Kunden im Kurs Translate for Life erklären wir nicht nur, wie man Kunden findet, sondern auch wie man eine Quittung oder Rechnung ausstellt. Ohne diese Basis-Kenntnisse könnt ihr schwerlich eine Aktivität starten, nicht mal als Freelance-Clochard (na ja, vielleicht braucht ihr dafür keine Rechnungen auszustellen, aber ich nehme an, das wahrscheinlich nicht viele dieser brillanten Karriere folgen möchten!)

Sehen wir uns also diese 4 Grundsäulen der Arbeit eines Übersetzers näher an. Sobald ihr diese Grundlagen verstanden habt, werdet ihr in der Lage sein, eine erfolgreiche Karriere im Bereich der Übersetzungen zu beginnen.

Wie wird man Übersetzer – Säule 1

Terminologie

Terminologie
Die Terminologie als Unterstützung für den Übersetzer

Die Terminologie ist eins der komplexeren Hindernisse, wenn man es mit der Übersetzung von technischen Texten, Internetseiten von Firmen und oft auch Essays und Betriebsanweisungen zu tun hat. Man kann nicht übersetzen, ohne die Techniken der terminologischen Suche zu kennen, angefangen von Fachwörterbüchern bis zur Recherche von Bildern auf Google, über Brückensprachen und die Verwendung von Anführungszeichen auf Google.
Wusstet ihr zum Beispiel, das man bei der Suche von „Umlaufrädergetriebe“ auf Google mit und ohne Anführungszeichen unterschiedliche Ergebnisse erhält? Oder dass man mit der fortgeschrittenen Suche auf Google (aber auch auf anderen Suchmaschinen) die Recherche auf eine bestimmte Sprache oder sogar Land begrenzen kann? Und habt ihr alle ein (oder mehrere) Fachwörterbuch in den Sprachen, die ihr beherrscht oder „sucht ihr auf Internet, weil man da sowieso alles findet“?

Wenn ihr auch auf nur eine dieser Fragen „nein“ geantwortet habt, bedeutet dies, das ihr noch vieles in der terminologischen Recherche verbessern könnt… und ich kann euch versichern, das es auch nach jahrelanger Erfahrung noch einiges zu lernen gibt!
Um erstklassige terminologische Recherchen ausführen zu können gibt es 3 grundlegende Schritte:

1) Wissen, welche Wörterbücher zu benutzen sind, welche die besten sind und wo man sie finden kann. Es mag offensichtlich erscheinen, aber wisst ihr wirklich, worin die Unterschiede zwischen dem “Technical and Scientific English Dictionary” von Edigeo des Zanichelli-Verlags, dessen Einträge alle voneinander getrennt sind (zumindest bis zur Ausgabe 2005), und dem “Great English Technical Dictionary”, von Hoepli, bekannt als „der Marolli“, bestehen? Ich nehme an, das ihr beide habt, wenn ihr aus dem Englischen übersetzt… oder?

2) Wissen, wie man auf Internet und anderen Suchmaschinen Recherchen durchführt und dabei gegebenenfalls Brückensprachen benutzt (d.h. Zwischensprachen, um den abschließenden Begriff zu finden), Suche nach Bildern und fortgeschrittene Recherchen in anderen Sprachen und Ländern. Falls ihr Übersetzter seid, nehme ich an, das ihr diese Techniken jeden Tag benutzt, inklusive der Anführungszeichen für Suchbegriffe und dem Vergleich von PDF-Dateien zusammen mit der Verwendung von „Flaggenwörtern“.   Wenn dem nicht so ist, folgt uns!
3) Sich in kurzer Zeit einen Hintergrund und Glossar zum Thema aufzubauen. Wenn wir uns an Punkt 1 und 2 halten, sind wir schon weit voraus, aber eine der grundlegenden Eigenschaften eines Übersetzers müsste immer die Neugier sein, wie schon gesagt. Versucht also, etwas mehr über das jeweilige Argument zu erfahren, wenn ihr keine Ahnung von dem Bereich habt.  Es ist nicht einfach, aber das ist auch das Schöne an diesem Beruf.
Um euch bei der Auswahl des Bereiches, auf den ihr euch konzentrieren wollt, zu helfen, würde ich die Übersetzungen in 3 Makrokategorien unterteilen:
– Technische und kommerzielle Übersetzungen: Übersetzung von Betriebsanleitungen, Broschüren, Handbüchern, fachliche Internetseiten, technischen Unterlagen im Allgemeinen
– Juristische Übersetzungen: Übersetzung von Verträgen, Gerichtsurteilen, Rechtsstreitigkeiten, Notariatsurkunden, allgemeinen juristischen Dokumenten
– Literarische Übersetzungen: Übersetzung von Romanen und Essays, Übersetzung von erzählerischen Internetseiten und alle Übersetzungen, die einen spezifischen Stil erfordern, ohne spezielle, technische und komplexe Ausdrücke zu beinhalten.

In Wirklichkeit ist die Grenze zwischen diesen Makrobereichen ziemlich labil. In der Tat kann die Übersetzung einer Webseite eine technische Terminologie oder literarische Zitate enthalten, manchmal auch auf derselben Seite!
In einem juristischen Vertrag könnte es um eine zu versichernde Maschine oder um einen Schaden an einem bestimmten technischen Gerät gehen, und ebenso könnte ein „literarisches“ Essay wissenschaftliche Begriffe aus einem bestimmten Bereich enthalten. Man versteht, das es praktisch unmöglich ist, sich auf einen speziellen Makrobereich einzuschränken, sondern man muss flexibel sein, um sich in verschiedenen Bereichen bewegen zu können, gerade deswegen ist die Terminologie immer und jedenfalls grundlegend, auch wenn man es auf ein spezielles Fach abgesehen hat!

Was hingegen medizinische Übersetzungen angeht, sind diese vielleicht diejenigen, die die meiste Aufmerksamkeit verlangen, sei es aufgrund des delikaten Themas, sei es weil oft wenig Material zur Verfügung steht und viele Abkürzungen schwer zu entziffern sind. Sicherlich ist ein gutes, medizinisches Wörterbuch wie das „Gould Chiampo“ von Zanichelli in diesem Fall eine ausgezeichnete Unterstützung.

Außerdem möchte ich betonen, dass vor allem die technischen Übersetzungen die verschiedensten Themen beinhalten können, angefangen bei einer Waschmaschine bis zum Industrie-Sandstrahler (was wird das wohl sein?), von einer landwirtschaftlichen Maschine bis zum medizinischen Befund.  Muss man wirklich alles wissen?!?! Die Antwort lautet „jain“… Es ist nicht notwendig, von allem eine Kenntnis zu haben, es ist vielmehr wichtiger, zu versuchen, den Text weitgehend zu verstehen und Bilder sowie Informationen in Internet zu finden, auch Wikipedia ist äußerst nützlich und zu guter Letzt natürlich die Referenzdateien.

Im Bezug auf juristische Übersetzungen hingegen besteht die Schwierigkeit nicht nur in der Terminologie der Gesetzessprache, sondern auch in der Kenntnis von speziellen Formeln und Gesetzen, die in den einzelnen Ländern teilweise verschieden sind. Gerade deshalb ist, was Übersetzungen angeht, diese Branche als alleinstehend anzusehen. Auch in diesem Fall gibt es spezielle Wörterbücher für Gesetz und Handel, die man ausnutzen kann: das „Juristische Wörterbuch für angewendetes Englisch“ von Serena de Palma zum Beispiel, aber man kann auch auf spezifische Webseiten zurückgreifen, einige sind EUR-Lex und Droit (Schweizer Webseite in den drei Hauptsprachen der Schweizerischen Eidgenossenschaft: Italienisch, Deutsch und Französisch).

Falls ihr also dachtet schon alles zu wissen, werdet ihr sehen, dass sich hinter diesem anscheinend so einfachem Wort wie Terminologie eine Welt verbirgt, die wir euch in unserem erfolgreichen Kurs Translate for life enthüllen werden.

Wie wird man Übersetzer – Säule 2

Cat Tools und Instrumente zur Übersetzung

Halt Leute, stoppt erstmal, wir sprechen hier nicht von automatischen Übersetzern oder anderem Unsinn. Auch wenn Google Translator und DeepL langsam etwas besser werden, kann man eine professionelle Übersetzung absolut keinem „dummen“, doch als „intelligent“ definiertem Instrument überlassen. Kein Rechner wird nie (zumindest nicht in den nächsten zwanzig Jahren) schreiben, denken und sich in den jeweiligen Kontext einfügen wie ein Mensch, auch keine Slogans erfinden, Sprichwörter umwandeln oder extrem spezifische Terminologien finden. Der Mythos der automatischen Übersetzung ist vor allem bei den Leuten verbreitet, die Geld sparen wollen, um sich dann zu fragen, weshalb sie nicht verkaufen oder im Ausland kein großes Ansehen haben. Ehrlich? Davon ausgehend, dass Google Translator das Wort „Maggio“ (der Monat Mai auf italienisch) ins Deutsche als „Kann“ übersetzt (probiert es selbst!), kann man getrost annehmen, dass der Weg noch sehr lang sein wird, bis irgendeine Maschine in der Lage sein wird, das menschliche Gehirn zu ersetzen.

Cat Tool Lionspeech
Cat Tools und Instrumente zur Übersetzung

Was sind also die sogenannten „CAT Tools“? Es sind für den Übersetzer unerlässliche Hilfsmittel, um all das, was vorher übersetzt worden ist, zu speichern: Sätze, Vokabeln und Texte im Allgemeinen. Diese Software-Programme bestehen aus einem Übersetzungsspeicher (Translation Memory oder TM) und dem effektiven Programm, das erlaubt, den eigentlichen Text aus der Datei auszusondern (Word, Excel aber auch Grafik-Dateien wie PowerPoint oder InDesign), sodass der Übersetzer den Originaltext auf der einen und seine Übersetzung auf der anderen Seite vor sich hat.  Viel besser als gesamte Dateien nebeneinander vor sich zu haben und sich die Augen zu ruinieren, während man sie gegenüberstellt um sie zu übersetzen oder zu revidieren!

Um es einfach zu machen: Die Bestandteile der CAT Tools sind im Wesentlichen folgende:
a) Ein Übersetzungsspeicher oder TM: Eine Datenbank, die alle Sätze enthält (auch genannt „Segmente” im technischen Jargon)
b) Ein Umwandlungsprogramm, dass den Text aus der Datei aussondert und erlaubt, ihn innerhalb des Programms zu übersetzen
c) Ein Terminologie-Programm (als Option, oft benutzt man den TM um Recherchen zu tätigen): Eine terminologische Datenbank, die die Übersetzung der technischen Stichwörter des Kunden hervorhebt.

Welche sind die bekanntesten und nützlichsten CAT Tools? Sehen wir sie uns zusammen an:
1) Trados Studio Es stellt sicherlich eines der meistbenutzten Instrumente für Übersetzungen der professionellen Sprachmittler dar, es ist relativ einfach zu handhaben (dies wird im Detail in unserem Kurs Translate for Life erklärt) und es wirklich schwierig, ohne seine Hilfe zu arbeiten. Man kann die Freelance-Version zu einem niedrigeren Preis als die vollständige erwerben, doch stellt es in jedem Fall eine gute Investition dar, wenn man in diesem Bereich arbeiten möchte.
2) Transit: überwiegend in Deutschland verbreitet, erstellt dieses Instrument Übersetzungsspeicher mit den bereits übersetzten Dateien. Meines Erachtens besitzt es eine sehr minderwertige grafische Benutzeroberfläche, hat aber dafür einen niedrigen Preis und kann auch gegen die Eintragung als freier Übersetzer kostenlos bei STAR Italia angefragt werden.
3) Across: ähnlich wie Trados, aber insgesamt sehr viel schwieriger zu handhaben. Es hat den Vorteil, als Basisversion kostenlos angeboten zu werden und sofort benutzt werden zu können, sei´s auch nur, um ein bisschen Praktika zu machen.
4) OmegaT: vollkommen kostenlos, ziemlich elementär aber wenigstens einfacher für den Anfänger. Auf einer fortgeschrittenen Ebene wird oft die Benutzung von mehreren CAT Tools verlangt, aber mein Rat ist, in Trados Studio zu investieren, auch mit einer kostenlosen Probezeit von 30 Tagen, weil es aus arbeitlicher Sicht wirklich dasjenige Instrument ist, das euch in Sachen Qualität einen großen Schritt vorwärts machen lässt.
In unserem Kurs Translate for Life erklären wir alle Eigenschaften des Programms mit Video-Beispielen und praktischen Übungen. Mit dem CAT Tool Modul könnt ihr schon nach einer Stunde die CAT Tools benutzen!

Wie wird man Übersetzer – Säule 3

Neue Kunden finden

Offline- oder Live-Kunden

Live-Kunden
Live-Kunden für die Arbeit des Sprachmittlers finden

Das größte Problem für einen Übersetzer oder jeden anderen Freiberufler, der sein Kunden-Portfolio erweitern möchte, ist gerade dies: Wo und wie finde ich neue Kunden?
Am Ende hat sich die Welt nicht sehr verändert! Um neue Kunden zu erwerben, müsst ihr in kurzer Zeit viele neue Personen kennen lernen, die um eure Tätigkeit wissen und ihrerseits anderen Leuten zu eurer Unterstützung davon berichten können. Seid ehrlich und sagt euren Freunden und Bekannten einfach etwas wie: „Ich habe den Kurs Lionspeech besucht und besitze nun ein Zeugnis als Übersetzer. Ich möchte diese Tätigkeit aufnehmen. Falls du, ein Freund oder deine Firma Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche braucht, kannst du ruhig meine Nummer angeben und ich werde das beste Preis/Leistungsverhältnis ausarbeiten.“ Das ist, was wir mit unseren kaufmännischen Angestellten als „Marketing im Cafè“ bezeichnen und es mag sich merkwürdig anhören… aber es funktioniert wirklich!
Natürlich müsst ihr, wie im Beispielsatz vorher, grundlegende Fähigkeiten mitbringen, die auch für andere Marketing-Aktivitäten gelten und die der oben genannte Satz treffend zusammenfasst:

Einen Titel besitzen (auch mehr als einen). Ich zitiere, zum Beispiel, den Kurs von Lionspeech für Übersetzer, eine Autorität in diesem Bereich
– Mitteilen, in welche Sprachen man übersetzt und was man im Besonderen macht
– Ein optimales Preis/Leistungsverhältnis garantieren. Ich habe nicht „niedrigen Preis“ geschrieben, weil der Preis vom Einzelfall abhängt und wie er von der Person, die den Auftrag vergibt, bewertet wird. Wenn eine Person glaubt, dass die Übersetzung ihr Millionen einbringt oder sie einen Verwandten damit retten kann, dann wird sie auch bereit sein, euch viel zu bezahlen, aber wenn ihr den reellen Wert nicht vermitteln könnt (und das hängt von euch ab), dann wird sie sich unserem geliebten Google Translator oder dem Cousin der besten Freundin anvertrauen, der in der ersten Klasse Englisch studiert hat (Hilfe!).  Aber welche sind, außer dem „Marketing im Café“, die anderen Möglichkeiten einer persönlichen Interaktion, bevor man zur Online-Interaktion übergeht? Wo können wir andere Profis und potentielle Kunden treffen? In normalen Zeiten (wenn Epidemien, Zivilkriege oder widersprüchliche Rechtsverordnungen es erlauben) kann man weitere Kunden und persönliche Kontakte auf
a) Messen finden: Es gibt sie überall, in ganz Italien und oftmals ist der Eintritt frei oder kostet nicht viel. Es wird natürlich nötig sein, Visitenkarten zu haben, die man mittlerweile auch online und zu einem kleinen Preis bekommen kann.
b) Networks von Übersetzern und Verbänden: AITI und ANITI zum Beispiel in Italien, die beiden berühmtesten italienischen Verbände von Übersetzern. Die Einschreibegebühren sind ziemlich niedrig und man findet viele Kollegen und potentielle Partner.
c) Networking-Netze: Diese sind strukturierte Profi-Networks, in denen man sich gegenseitig Referenzen austauscht, sich kennenlernt und zusammenarbeitet. Das bekannteste ist BNI, ein internationales Netz das sich in fast in jeder italienischen Stadt befindet und auch im Ausland verbreitet ist. Ihr könnt mit Personen in der ganzen Welt in Kontakt treten und, dank der App, auch potentielle italienische und ausländische Partner kontaktieren. Das einzige Problem ist der Preis, um die 80 € plus MwSt. im Monat, nichts Verbotenes aber anfangs könnte es, in Ermangelung von finanziellen Ressourcen, ein Hindernis sein. Ein letzter Rat, vor allem für diejenigen, die am Anfang stehen, ist der, einen „kostenlosen Probemonat“ anzubieten, besonders, wenn man als in-house Übersetzer arbeiten und sehen möchte, wie es in einer Firma funktioniert. Kostenlos arbeiten? Ich? Nach allem, was ich studiert habe? Viele könnten die Nase rümpfen und sich mit Händen und Füßen an das Bürgergeld klammern, aber es handelt sich nur um einen Monat, eine Art Probe um sich bekannt zu machen und wenn ihr das Beste aus euch herausholt, könntet ihr euren Arbeitgeber persönlich kennenlernen und Erfahrungen machen. Im schlimmsten Fall wird das Letztere übrig bleiben, was beim Bürgergeld nicht der Fall ist.
Für Freiberufler könnte es eine echte „Umarmung eines neuen Kunden“ sein, die „erste Übersetzung bis zu 2000 Wörtern kostenlos anzubieten“. Wahrscheinlich wird der Kunde dies das erste Mal ausnutzen, aber ihr könnt eure Arbeitsweise auf die Probe stellen und habt dabei nur etwa einen Arbeitstag in eure Zukunft investiert!

Kunden online

Auch wenn man auf die Kundensuche online setzt, d.h. im Internet, ist mein Rat in jedem Fall der, eure potentiellen online Kunden/Kontakte umgehend auf „offline“ zu bringen, z. B. durch ein persönliches Treffen (auch auf Video), mit einem interessanten Kontakt auf LinkedIn oder indem ihr zu Partys oder Veranstaltungen geht, die von Facebook-Gruppen organisiert werden.  Aber ihr könnt beruhigt sein: wenn ihr euren Kundenstamm aufgebaut habt, könnt ihr die meiste Zeit zu Hause vor dem Computer in Hausschuhen verbringen, auch wenn meiner Meinung nach ein bisschen Geselligkeit in unserer Branche immer gepflegt werden muss. Und dies ist der Fehler den die meisten Übersetzer machen: sie schreiben E-Mails (mit teilweise dubiosem Inhalt) an Agenturen all over the world und hoffen, dass ihnen jemand antwortet (vielleicht sogar sofort)! Das kann natürlich passieren, aber man muss Tausende versenden, in einer guten Schreibweise und auf das konzentriert, was du ihnen anbieten kannst und nicht, wer du bist, was wahrscheinlich niemandem interessiert, e sei denn, du bist Lady Gaga oder Bradley Cooper.  Deswegen, bevor wir anfangen, mit den potentiellen Online-Kunden Quellen anzufangen, hier einige Tipps für eure E-Mails, Präsentierungen, usw.
Diese Ratschläge gelten immer und in jedem Bereich:

Übersetzungen online finden
Neue Kunden für Übersetzungen online finden

1) Gegenstand der E-Mail oder der Mitteilung klar und bündig fassen: „Ein Fachmann für die englische Sprache zu Ihren Diensten“ oder „Steigern Sie Ihre Umsätze dank eines spezialisierten Englisch-Übersetzers“.
2) Hervorheben, was für die angeschriebene Person von Nutzen sein könnte, nicht was Ihr tut (ich entschuldige mich wieder mit Lady Gaga und Bradley, für sie gilt das nicht) . Anstatt „Ich habe mehrere Universitätsabschlüsse und 42 Master in chinesischer Übersetzung und meine Lehrerin hat gesagt, ich bin der Beste auf der ganzen Welt“, wie ich oft sehe, auch wenn zwischen den Zeilen… Ist es besser zu schreiben: „Ich möchte Ihnen meine langjährige Erfahrung im Bereich der Übersetzungen aus der chinesischen Sprache zur Verfügung stellen, um Ihre Beziehungen zu chinesischen Unternehmen und potentiellen neuen Kunden auf diesem Markt zu verbessern und zu erweitern, weil ich glaube, das dies Ihren Umsatz auf exponentielle Weise wachsen lassen könnte“.   Ein exponentielles Wachstum meines Umsatzes? Da könnte ich darüber nachdenken…
3) Versuchen, den Lebenslauf so kurz wie möglich zu haltenund dabei aber die einschlägigen Studien und Erfahrungen hervorheben oder diese mehr oder weniger „frei“ abändern, um sie der Aufgabe (in diesem Fall der Übersetzung) die Ihr euch widmen wollt, anzupassen (ohne zu flunkern, bitte!) Wenn Ihr, zum Beispiel, bei McDonald´s gearbeitet habt und dann in der Bar Eurer Tante Carmen, dann schreibt nicht nur „McDonald´s, Kundenservice“ oder sowas ähnliches, sondern: „McDonald´s, täglicher Kontakt mit internationalen Kunden und mehrsprachige Abwicklung der Bestellungen und Anfragen der Kundschaft“.  Die Tatsache, das Ihr Hamburger verkauft habt, bleibt, aber sicherlich nimmt es die lesende Person etwas anders auf!

Sehen wir also, welche die Webseiten/Social Media sind, wo man Kunden online finden kann:
1) Proz
Die Webseite Proz.com ist eine der wichtigsten Plattformen für Übersetzer. Sie umfasst Tausende von Übersetzungsagenturen in der ganzen Welt mit einer jeweiligen Bewertung, sich dort einzuschreiben ist absolut erforderlich, auch weil so die Möglichkeit besteht, Arbeitsangebote zu erhalten. Normalerweise reicht die kostenlose Version, um Aufträge zu finden, aber man muss wissen, wie man sie korrekt ausnutzt, wie wir zum Beispiel in unserem Kurs Translate for Life erklären. Wie Proz gibt es weitere ähnliche Seiten, wie z.B. TranslatorCafé, Acolad, Scrybs und UpWork, aber Proz ist sicherlich die berühmteste und bekannteste.
2) LinkedIn
Mit LinkedIn kannst Du ein Netz von Profis der Branche aufbauen, mit dem Du immer verbunden bist und zusammenarbeiten kannst. Wie ich vorher gesagt habe, gilt aber vor allem für LinkedIn die „persönliche Beziehung“. Es wird also immer nötig sein, mit dem potentiellen Kunden persönlich zu sprechen nachdem eine virtuelle Beziehung aufgebaut wurde, andernfalls ist es sehr schwierig, dich im Gedächtnis zu behalten!
3) Facebook und Instagram: auch wenn man denkt, das diese Plattformen die besten für die Suche nach potentiellen Kunden sein könnten, sind sie in Wahrheit eher dazu gedacht, um Freundschaften und nicht professionelle Beziehungen zu pflegen. Auf Instagram stehen Fotos im Mittelpunkt, deswegen wäre es notwendig, ein kostenloses Programm zu nutzen, um sich ein schönes Logo zu erstellen oder ein Sponsoring zu erhalten und es von Zeit zu Zeit auf dem eigenen Profil zu veröffentlichen.   Was hingegen Facebook angeht, können die Gruppen wirklich eine Fundgrube sein, sei es für eine Weiterbildung als auch für die Ausmachung potentieller Kunden. Tatsächlich gibt es Themen-Gruppen in denen oft nach Übersetzern und Dolmetschern gesucht wird und es gibt wirklich viele von ihnen! Wir von Lionspeech habe zum Beispiel die Gruppe “Übersetzung: Wachstum und Weiterbildung” und die FB-Seite “Lionspeech”…der Ihr natürlich absolut folgen müsst 😉

Dann gibt es noch spezielle Mailing Lists in die man sich registrieren kann, wie Langit (für wissenschaftliche Übersetzer) und Biblit (für die literarischen) und natürlich Sankt Google, wo wir uns mit freien Suchen austoben können, wie zum Beispiel „Auslandsvertreter für Unternehmen gesucht“ (man kann annehmen, das diese Firma Übersetzungen benötigen wird) oder einfach „Übersetzer gesucht“. Hier könnt ihr Eurer Phantasie freien Lauf lassen, aber haltet Euch immer vor Augen, das der persönliche Kontakt das Endziel jeder Kundensuche ist! In unserem Kurs Translate for Life erklären wir auf eingehende Weise wie man Kunden behandelt, Preise festlegt und Rechnungen ausstellt, wie auch in unserem Artikel “Wie berechnet man den Preis für ein Übersetzung?”, dessen Lektüre ich Euch empfehle.

Wie wird man Übersetzer – Säule 4

Wie man sich von Kunden finden lässt

sich von Kunden finden lassen
Wie man sich von Kunden finden lässt, die einen Übersetzer benötigen

Wenn uns die dritte Säule dazu bringt, Beziehungen zu neuen potentiellen Kunden aufzubauen, wie wäre es denn, wenn diese direkt mit uns in Kontakt treten würden? Utopie? Nein, sicher nicht! Dies ist das, was Eingeweihte „Marketing“ nennen, wobei das Konzept mit großartigen Ausdrücken wie Internationaliserung, SEO, Indexierung auf Suchmaschinen und den entfremdenden Begriff „brand authority“ (Online-Ruf ist zu unschön, auch wenn er schon ein englisches Wort beinhaltet!) angereichert wird. Hinter diesen manchmal abstrusen Begriffen und Konzepten verbirgt sich ein einziges Ziel: Sich online bekannt zu machen. Aber wie stelle ich das an? Ich bin schließlich nicht „Lisa” oder “Lena“! Außerdem übersetze ich und weiß nichts spezielles über Mode, Stil, Wissenschaft und so weiter… Ich habe eine sensationelle Nachricht für euch: Das, was für „Lisa and Lena“ gilt, gilt für euch ebenso. Der Aufbau eines guten Rufs online, oder wenigstens einer guten Sichtbarkeit online, ist von grundlegender Wichtigkeit, um Kunden dazu zu bringen, den Hörer zu nehmen und eure Dienstleistungen zu erfordern.
Welche sind also die Schritte, um Kunden anzuziehen, ohne einen Finger zu rühren? Sehen wir sie uns im Einzelnen an:

1) Sich eine Webseite aufbauen: die Webseite ist unsere Visitenkarte für die ganze Welt. Ohne sie sind wir absolut unbekannt, haben keine digitale Identität und existieren praktisch nirgends. Um Webseiten zu einem niedrigen Preis zu bekommen, kann man mit Experten für spezielle Seiten für Übersetzer in Verbindung treten, wie unsere Chiara Rovaldi, Dozent des Webmarketing-Moduls unseres Kurses Translate for Life, oder sich selbständig eine solche aufbauen. Nun gibt es für dies sehr viele Programme und ich empfehle zum Beispiel den Artikel von Tooltester zu lesen, in dem man lernt, seine eigene Webseite zu kreieren (https://www.tooltester.com/de/website-erstellen/). Einige Experten sind der Meinung, das die Webseite manchmal nicht mehr nötig ist und die Social Media ausreichen, aber meines Erachtens ist man in den Socials „einer von vielen“ und es kann ein Schwungrad für deine Webseite sein, aber dies kann nicht dein Wesen, deine Arbeiten, Erfahrungen und Artikel umschließen wie es eine Webseite tut. Auf was wartet ihr also? Fangt mit euren Projekten an! Und vergesst nicht, einen Blog mit interessanten Artikel einzufügen, die ihr nach und nach mit dem Fortschritt eurer Karriere schreiben werdet!
2) Alle LinkedInFacebook und Instagram-Profile anpassen: auch wenn ihr die Social Media für die Freizeit benutzt, soll das nicht heißen, das ihr verstecken müsst, was ihr seid, eure Arbeit oder das, was Ihr liebt, im Gegenteil! Ich bemerke, das der Großteil der Personen fast Angst hat, Aspekte ihrer Tätigkeit auf den Social Medias zu zeigen, als ob die Arbeit etwas Unschönes wäre. Warum? Ihr müsst stolz auf das sein, was ihr macht und die allgemeinen Infos Eurer Social Media mit „Professioneller Übersetzer oder Übersetzerin“ ändern, darüber berichten, was ihr gerade übersetzt oder von einem Examen reden, das euch begeistert. Das ist etwas, was aus euch echte Profis macht. Oft wissen auch eure Freunde nicht, was ihr macht! Alle müssen wissen, welche die Aktivität ist, die ihr in Zukunft ausüben wollt und eure Unterstützer werden. Geht also sofort auf eure Social Media und ändert die Infos, sodass ALLE wissen, das ihr ein Übersetzer seid und diesen Dienst anbieten könnt.  Es kann auch nützlich sein, eine separate Facebook/LinkedIn-Seite oder Instagram-Account zu erstellen, aber da ihr Personen und keine Unternehmen seid, ist mein persönlicher Rat: Euer Image nutzen und euch selbst unterstützen ist das Beste was ihr tun könnt. Die Leute werden EUCH vertrauen und nicht auf andere überspringen, weil sie EUCH verbunden sein werden und nicht, weil ihr die Mario Rossi Corporation gegründet habt, um sofort nach einem Tag Donald Trump zu sein! 
Außerdem, um eure Kunden zu „erobern“, müsst ihr nützliche, besser noch originelle, Inhalte veröffentlichen, auch indem ihr von Zeit zu Zeit Links und interessante Ideen (wie unsere Artikel, kleiner Einschub) auf eure Facebook, Instagram und LinkedIn-Seiten einfügt. Kleine Notiz: Falls ihr noch kein Profil auf diesen 3 Social Media habt, erstellt euch sofort eins! Ihr müsst in allen 3 vertreten sein, um eine 360°-Sichtbarkeit zu haben!
3) Artikel auf anderen Webseiten veröffentlichen: während ihr natürlich keine Ermächtigung braucht, um Artikel auf einem eigenen Blog zu veröffentlichen, müsst ihr, um dieselben auf die Webseiten anderer zu posten, verständlicherweise den Inhaber fragen.  Diese Art von Veröffentlichung, “Guest blogging” genannt, wird von sehr vielen Profis benutzt und geht sowohl zugunsten demjenigen, der den Artikel aufnimmt als auch demjenigen oder derjenigen, der ihn geschrieben hat: Tatsächlich wird die Webseite auf der einen Seite mehr Besuche erreichen und daher auch eine höhere Sichtbarkeit mit einem guten Artikel über ein spezielles Thema, auf der anderen Seite wird der Verfasser auf einer angesehenen Webseite erscheinen und somit von einer kostenlosen Werbung für die eigenen Dienstleistungen profitieren können. Was sagen… Ein Übersetzer ist auch ein Autor, oder nicht? Also fangt an zu schreiben und kontaktiert die Agentur Lionspeech, zum Beispiel, die sich freuen wird, auf ihrem Blog einen interessanten und gut verfassten Artikel veröffentlichen zu können!
4) Videosmachen: Videos sind nun überall, wir sehen täglich Dutzende in den Social Medias, auf Youtube oder sogar im Fernsehen und in den Nachrichten. Wir können nicht mehr ohne Videos leben und müssen deswegen welche machen, um zu leben! Es ist kein Wunder, das Tik Tok, eines der letzten berühmten Social Medias, das gerade auf Videos basiert, sich in den letzten Jahren in einer exponentialen Weise vergrößert hat und noch immer weiter wächst! Ein berühmter „TikToker“, Antonio Parlati, hat dank seiner Englisch-Videos Millionen von Followers  gewonnen und hat somit seine Leidenschaft an unglaublich viele Personen übertragen können.  Jetzt verdient er nicht nur auf den Social Medias, sondern auch seine Englischkurse gehören zu den beliebtesten Warum nicht dasselbe versuchen? Nicht alle sind dazu geneigt, Videos zu machen oder zu unterrichten, aber ein kurzes Video können wirklich alle fertig bringen, die ein Handy oder einen Computer besitzen. Mein Rat ist also der, Videos zu machen, sie auf euren bevorzugten Social Media zu veröffentlichen, um so auch mit der „Seele“ der anderen Personen in Kontakt zu treten. Seid ehrlich, redet über das, was ihr wisst und lasst euch kennen lernen. Das wird der beste Weg sein, Mikroinfluencer zu werden und Kunden zu gewinnen, bei denen ihr schon beliebt sein werdet, bevor Sie euch kennen werden. Um einige Beispiele zu sehen, könnt ihr unsere Youtube-Seite besuchen und euch einschreiben.

Abschluss – Übersetzer werden

In diesem Artikel habe ich versucht, die 4 grundlegenden Säulen zu übermitteln, um Erfolg im Bereich der Übersetzungen zu haben und von dieser wundervollen Tätigkeit leben zu können. Die Dinge die man wissen muss sind wirklich viele und es ist nicht einfach, sie in einem Artikel zusammen zu fassen, aber ich bin sicher, dass, wenn ihr meinen Ratschlägen folgen und sie euch stets vor Augen halten werdet, Riesenschritte vorwärts machen könnt. Terminologie, CAT Tool und Kundensuche sind grundlegende Themen für jede Tätigkeit im sprachlichen Bereich. Wir vertiefen jede der 4 Säulen in unserem berühmten Kurs Translate for Life, den ihr hier erwerben könnt.

Natürlich stehen wir jederzeit für weitere Fragen zu eurer Verfügung und würden uns freuen, euch bald kennen zu lernen, weil… die Gemeinschaft macht stark! Einen lieben, mehrsprachlichen und multikulturellen Gruß

Ing. Marco Tedeschi
Lionspeech – All you can speak!

Abschluss - Übersetzer werden
To be or not to be… a translator?

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